Bürgermeister des Landkreises beraten zur Ukraine-Krise

Am 24.03.2022 informierte Landrat Michael Geisler über die aktuellen Zahlen und das Verfahren zu den Vertriebenen aus der Ukraine in einer Beratung im Landratsamt. Zu der Beratung waren alle Bürgermeister des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge eingeladen.

 

„Wir sind mit den Bürgermeistern des Landkreises in einem engen Austausch über die Herausforderungen, die mit dem Ukraine-Krieg für uns als kommunale Ebene verbunden sind“, erklärt Landrat Michael Geisler. „Diese enge und persönliche Abstimmung hat sich in vergangenen Krisen bewährt, denn viele Themen lassen sich so schnell und unkompliziert lösen, bevor sie zu Problemen werden.“

 

Landrat Geisler verständigte sich mit den Bürgermeistern zu unbürokratischen Lösungen. Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben wird das Landratsamt sich so flexibel wie möglich verhalten. Von den Bürgermeistern kamen wichtige Hinweise, die in die Bewältigung der Krise einfließen werden. Ziel ist es, Lösungen zu finden und nicht auf Paragraphen zu reiten. Die kommunalen Entscheider werden diesbezüglich an einem Strang ziehen.

 

Schwerpunkt der Bemühungen des Landratsamtes ist die Sicherstellung einer dezentralen Unterbringung für die Vertriebenen. Massenunterkünfte wie Turnhallen sollen nur das allerletzte Mittel sein, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Zukünftig wird aber auch die Betreuung und Beschulung der vielen mitgereisten Kinder eine immer größere Rolle spielen. Auch für diese Herausforderung werden Lösungen gefunden, zumal aus einigen Gemeinden zwar Platz für die Betreuung von Kindern im Kita-Alter angezeigt wurde, es jedoch oftmals an Personal fehlt. Es geht darum für die Kinder schnell eine angemessene Betreuung zu bekommen.