Gemeinde Bannewitz
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Ortsteil Gaustritz

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Politische Entwicklung

1378 erste urkundliche Erwähnung als „Gusterticz“
1957 Eingemeindung nach Golberode
1958 Eingemeindung nach Goppeln

Lage, Siedlungsweise, Bevölkerung

Gaustritz hatte die Form eines kleinen Rundweilers. Zu den Gutshöfen gehörten Obstgärten, die mit Sandsteinmauern umsäumt waren. Gaustritz hatte grundherrliche Beziehungen zum ehemaligen Rittergut Niederlockwitz.
Im 15. Jahrhundert hatte auch das Bistum Meißen noch Lehen und andere Rechte. Da das Dorf Gaustritz territorial gesehen abseits vom Rittergut Lockwitz lag, bestand nur landwirtschaftliches Interesse an diesem Ort.


Auszug aus der Kulturgeschichte von Gaustritz
Bis 1845 musste Gaustritz Frondienste an das Rittergut Lockwitz leisten. Auch von Kriegen blieb Gaustritz nicht verschont. Im Nordischen Krieg erfolgten Einquartierungen und an die Schweden mussten Naturalien geliefert werden.
Die Kinder der Gemeinde Gaustritz besuchten genau wie ihre Schulkameraden aus verschiedenen Nachbardörfern die Schule in Leubnitz.
1833 fällte das Oberconsistorium eine Entscheidung, nach welcher die Schüler aus Gaustritz die Schule in Sobrigau besuchen mussten. 1839 wurde Gaustritz an die neuerbaute Schule in Babisnau verwiesen.
1889 fand man im Nachbarort Sobrigau 6 mannshohe frühchristliche Grabplatten. Eine davon erhielt die Sektion Golberode-Babisnau des Gebirgsvereins für die Sächsisch-Böhmische Schweiz.
1929 wüteten verheerende Brände in Gaustritz und den Nachbardörfern.
Nach 1989setzte eine rasant ansteigende Entwicklung im Ort ein. Dies war zurück zu führen, auf die hervorragende Wohnlage.
1995 Nach mehrmaligen Standortwechseln wurde dann letztendlich auf dem Dorfplatz in Gaustritz eine Informationstafel aufgestellt.
2002 Beim Bau der A 17 in der Gemarkung Sobrigau wurden im Vorfeld archäologische Grabungen durchgeführt. Diese brachten vorchristliche Siedlungsreste zum Vorschein.