Politische Entwicklung
Wilmsdorf entstand als deutsche Siedlung wahrscheinlich Ende des 12./ Anfang des 13. Jahrhunderts.
1440 wurde es in einem Lehnbrief für Herrmann von Klettenberg als Wilmestorff erstmals urkundlich erwähnt.
Am 1. April 1939 erfolgte die Eingemeindung als Ortsteil nach Possendorf.
Ein eigenständiges Schulwesen existierte dabei von 1876 bis 1939.

Lage, Siedlungsweise, Bevölkerung
Waldhufendorf, dessen Flur sich vorwiegend nach Westen erstreckt, mit einer steilen Ostseite zum Heideberg (373 m /NN)
Der Lauf des Poisenbaches prägt die Ortslage vom angrenzenden Börnchen bis Unterpoisen.
Mit 273 ha Gesamtfläche ist Wilmsdorf die drittgrößte Ortschaft der Gemeinde Bannewitz.
Neben dem Schillgut mit 33 ha prägten klein- und mittelbäuerliche Betriebe, Bergbau, Strohhutfabrik, Handwerk und Gewerbe den Ort.
Neben zwei landwirtschaftlichen Betrieben und zahlreichen Gewerbetreiben-
den, bestimmt heute der 1993 entstandene erste ökologisch orientierte 18-Loch-Golfplatz in den neuen Bundesländern maßgeblich das neue Gesicht des Ortsteils.
Der Golfpark Elbflorenz GmbH mit seiner Gaststätte Parkblick umfasst derzeitig eine Fläche von 60 ha und erstreckt sich am Rande des Poisenwaldes.
In Wilmsdorf lebten 897 Einwohner am 31.12.2007.
Sehenswertes
Schill-Geburtshaus und restaurierter Taubenschlag auf dem Hof
Schill-Denkmal und König-Albert-Eiche
Mehr über Schill erfahren Sie auf der Website des Königlich-Sächsischen-Militär-Vereins-Bundes.
Anlässlich des 200. Todestages - er fiel am 31. Mai 1809 in Stralsund als Kommandeur eines Freikorps - findet am 30. Mai 2009 in Wilmsdorf eine Gedenkveranstaltung statt.
