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Der Ortsteil Possendorf
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Das Possendorfer Wappen

Politische Entwicklung

  • sorbisch (deutsche) Ortsgründung

  • Erste urkundliche Erwähnung 1286 als "Bosetendorf"

  • Eingemeindung der Dörfer Wilmsdorf, Börnchen, Hänichen und Rippien im 20. Jahrhundert

  • Vereinigung der Gemeinden Bannewitz und Possendorf zur "Gemeinde Bannewitz" mit Verwaltungssitz in Possendorf am 1.1.1999
  • Lage, Siedlungsweise, Bevölkerung

    Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Straßendorf und der abseits gelegene Rittergutsbezirk besonders am Hang der 300 bis 400 m hohen Vorgebirgsschwelle zum Osterzgebirge mit der separaten Siedlung "Rundteil" zu einem großen Siedlungsgebiet.

    Nach 1850 veränderte sich die bäuerliche Siedlungsstruktur durch den Steinkohlebergbau in Hänichen und Possendorf zu einer Arbeiterwohnsitzgemeinde.

    Im Dezember 2011 beträgt die Einwohnerzahl Possendorfs 1.559.

    Wirtschaft& Verkehr

    Bei der demokratischen Bodenreform 1945 erfolgte die Enteignung und Aufteilung des 111 Hektar großen Rittergutes. Die Aufteilung erfolgte vor allem an heimatvertriebene Umsiedler, aber auch an Kleinbauern und Arbeiter.

    Nach 1990 entstand eine große Jungviehaufzucht der Vorgebirgsmilch- und Schlachtviehgenossenschaft e.G. mit 800 Rindern.

    Possendorf bildet einen bedeutenden Verkehrsknotenpunkt an der internationalen Bundesstraße B 170 / E 55 zwischen Dresden und Dippoldiswalde.

    Seit 1994 verfügt Possendorf über ein 4 ha großes Gewerbegebiet mit überwiegend produzierendem Gewerbe.

    Sehenswertes

    Die alte Kirche mit einem hohen barocken Turm bildet das Wahrzeichen des Ortes. Im Inneren befinden sich ein Jugendstilaltar und Jugendstilornamente an den Emporen. Besichtigungen sind sonntags nach 11.00 Uhr möglich.

    Sehenswert ist auch die 1691 erbaute Holländer-Windmühle als technisches Denkmal.

    Blick auf Possendorf
     

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