
Politische Entwicklung
Lage, Siedlungsweise, Bevölkerung
Hänichen war ursprünglich ein kleines Bauerndorf am Oberlauf und im Quellgebiet des Geberbaches. Südlich der Goldenen Höhe liegt der Ortskern 290 m ü. NN. Das Platzdorf besaß eine gelänge- und waldhufenartige Flur mit hofanschließendem Besitzstreifen.
Nach 1850 erfolgte mit der Gründung des Hänichener Steinkohlevereins (1850-1906) eine sprunghafte und umfangreiche Siedlungserweiterung, Bevölkerungszunahme und Entwicklung zu einer Arbeiterwohnsitzgemeinde.
Hänichen hat im Ortskern den Charakter einer bäuerlichen Siedlung noch weitgehend gewahrt. Eine Anzahl kleiner Höfe gruppiert sich mit den Giebelseiten um den rechteckigen Dorfplatz.
Nach der deutschen Wiedervereinigung entstanden die zwei großen Wohngebiete "An der Goldenen Höhe" und "Am Käferberg", die mit der Zuwanderung von Familien aus Dresden und Freital verbunden waren.
Im Dezember 2007 beträgt die Einwohnerzahl Hänichens 942.
Wirtschaft
In Hänichen befindet sich der Verwaltungssitz eines großen Landwirtschaftsbetriebes, die "Dresdner Vorgebirgs Agrar AG", die auf 3300 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche Flurstücke der Gemeinden Bannewitz, Kreischa, Rabenau und Dresden bestellt.
Sportstätte
An der ehemaligen Hänichener Bergbauhalde befindet sich die moderne "Sportstätte Poisenblick" mit einem Naturrasengroßfeld-, einem Kunstrasen- und einem Naturrasenkleinfeldplatz sowie einer Turnhalle. Sie ist Domizil der SG Empor Possendorf e.V..