
Politische Entwicklung
Lage, Siedlungsweise, Bevölkerung
Börnchen ist ein straßenbegleitendes Bauerndorf mit kargen Böden, gelegen im oberen Teil der Vorgebirgsschwelle, am Oberlauf und im Quellgebiet des Poisenbaches.
Es handelt sich um einen idyllisch, ländlichen Ortsteil mit einem ausgeprägten Identitätsverhalten der Einwohner zu ihrem Ort. Im Jahr 2000 wurde der "Börnchener Heimatverein" gegründet.
Ende Dezember 2007 betrug die Einwohnerzahl Börnchens 254.
Kulturgeschichte
Börnchen ist der Geburts- und Wohnort des in ganz Deutschland bekannten, sozialkritischen Malers Curt Querner (1904 bis 1976). Er porträtierte vor allem einfache Leute und Szenen des dörflichen Lebens, hielt aber auch landschaftliche Reize der nächsten Umgebung in Öl oder als Aquarell fest. Querner war Nationalpreisträger der DDR. Sein Wohnhaus wurde mit einer Gedenktafel gekennzeichnet und die angrenzende Straße erhielt seinen Namen ("Curt-Querner-Gasse"). Das Andenken des Malers würdigte die Gemeinde auch mit der Herausgabe einer Broschüre über Leben und Werk des Künstlers.
Sehenswertes
Von dem 425 m hohen Aussichtspunkt mit Turm der Gaststätte "Lerchenberg" ist ein beeindruckender Rundblick über das Dresdner Elbtal von Radebeul bis Pirna, auf die Lausitzer Berge, die Felsen der Sächsischen Schweiz und das Osterzgebirge möglich.
