Schloss Nöthnitz im Fokus eines neuen Buches

Herausgegeben anlässlich des 275. Jahrestages der Ankunft Johann Joachim Winckelmanns in Sachsen

Dieses Buch, das in Zusammenarbeit des Autors Klaus Werner Haupt mit dem Schlosseigentümer und dem Verein „Freunde Schloss Nöthnitz“ entstand, führt den Leser zunächst ins 18. Jahrhundert, als Johann Joachim Winckelmann im Schloss Nöthnitz als Bibliothekar des Grafen Heinrich von Bünau wirkte. Dank der mehr als fünfzig erhaltenen Briefe aus der damaligen Zeit wird das Leben in Nöthnitz und Dresden vor den Augen des Lesers lebendig.

Graf Bünau hatte im Schloss Nöthnitz seine „Bibliotheca Bunaviana“ untergebracht, mit 42.000 Bänden eine der größten Privatbibliotheken der damaligen Zeit. Er erforschte als Historiker die deutsche Geschichte und gab die mehrbändige „Teutsche Reichshistorie“ heraus. Winckelmann erwarb sich in der Zusammenarbeit mit Bünau und dank der riesigen Bibliothek sowie der Kunstschätze der nahen Residenzstadt das Rüstzeug für seine beispiellose Karriere als Kunstwissenschaftler in Rom, so dass er heute als Begründer der modernen Kunstwissenschaften und Archäologie gilt.

Weiterhin wird erstmalig die jüngere Geschichte des Schlosses Nöthnitz beschrieben sowie Ziele des Vereins „Freunde Schloss Nöthnitz“.

Für Bannewitzer Einwohner eine interessante Publikation zur Geschichte des Ortes!

Das Buch beim Verein „Freunde Schloss Nöthnitz“ und im Büro des MTK erhältlich.