Gemeinde Bannewitz
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Information des SMUL
Durch das Sächsisches Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wurden uns folgende Informationen übergeben:


Beim Vorliegen außergewöhnlicher Umstände, die im Ergebnis die Futterversorgung gefährden, kann auf brachliegende Flächen, die als ökologische Vorrangflächen angemeldet wurden (EFA-Brachen), die Beweidung oder Schnittnutzung zugelassen werden (§ 25 Absatz 2 DirektZahl-DurchfV). Im Übrigen gelten die Bestimmungen zur Flächennutzung im Umweltinteresse (Art. 46 der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013) unverändert.
Die Niederschlagsmengen in den Monaten April bis Juli 2019 lagen in Sachsen deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2017. Verschärft wurde die Situation durch die zeitweise extreme Hitze im Frühsommer. Im Ergebnis dieser Witterungsereignisse ist die Futterversorgung der Tierbestände in Sachsen als gefährdet einzustufen. Insbesondere gilt dies vor dem Hintergrund der Dürre im Jahr 2018 und der dadurch weitgehend aufgebrauchten Futterreserven.

EFA-Brachen:
• Aufgrund der flächendeckenden witterungsbedingten Futterknappheit wird ab dem 16.07.2019 in ganz Sachsen die Nutzung von EFA-Brachen (EFA-Code 062) für Futterzwecke zugelassen.
• Es ist sowohl Beweidung als auch Schnittnutzung möglich.
• Eine spezielle Anzeige oder Antragstellung durch den Betriebsinhaber ist nicht erforderlich.
• Der Aufwuchs kann sowohl für die Fütterung im eigenen Betrieb als auch in anderen Betrieben genutzt werden.
• Ein individueller Nachweis der Futterknappheit ist nicht notwendig.

Feldränder / Pufferstreifen (EFA-Code 057 bzw. 058) und Streifen am Waldrand (EFA-Code 054):
• Diese dürfen generell ab 1. Juli für Futterzwecke (Beweidung, Schnittnutzung) genutzt werden. Dies gilt unabhängig von einer bestehenden Futterknappheit.
• Die Streifen müssen jedoch von der angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche unterscheidbar bleiben.

EFA-Zwischenfrüchte
• Eine Freigabe der ökologischen Vorrangflächen mit Zwischenfrüchten ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

AUK-Brachen

• wie im Vorjahr, ist bei Erfüllung mehrerer Bedingungen eine Futternutzung auf AUK-Flächen nach Genehmigung in Ausnahmefällen möglich.

Eine Genehmigung kann nur erfolgen, wenn

• eine einzelbetriebliche Futterknappheit vorliegt
• der Betrieb insgesamt erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde
• nach Prüfung durch den Betrieb keine weiteren Alternativen (bspw. EFA-Brachen) möglich bzw. ausreichend sind
• Betriebe mit AUK-Vorhaben Nachbarbetriebe unterstützen, bei denen die Bedingungen zutreffen

Wenn diese Bedingungen erfüllt werden, kann das im Einzelfall als Vorliegen außergewöhnlicher Umstände gewertet und ein Antrag auf Genehmigung zur Nutzung des Aufwuchses von AUK-Flächen mit dem dafür vorgesehenen Formblatt gestellt werden.
Zur Antragstellung wenden Sie sich bitte an das


SÄCHSISCHES LANDESAMT FÜR UMWELT, LANDWIRTSCHAFT UND GEOLOGIE
Abteilung 3 | Informations- und Servicestelle Pirna
Krietzschwitzer Straße 20 | 01796 Pirna


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