Gemeinde Bannewitz
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Winterdienst - Die häufigsten Fragen (FAQ)

Immer in Wintern mit viel Schnee kommt es im Zusammenhang mit der Art der Durchführung des Winterdienstes zu Fragen und Ärgernissen. Nachfolgend wollen wir einige der auftretenden Hauptfragen kurz erläutern.


Warum wurde bei mir noch kein Winterdienst gemacht?


Der Umfang des Winterdienstes kann nur entsprechend der Leistungsfähigkeit der zur Verfügung stehenden personellen und materiellen Mittel des Bauhofes ausgeführt werden. Der Bauhof ist an den Werktagen in der Regel bereits vor 04:00 Uhr bis nach 20:00 Uhr unterwegs. Auch Krankheits- und Technikausfälle müssen kompensiert werden. Die zu räumenden Straßen sind aus diesem Grund in Dringlichkeitsstufen eingeteilt und werden auch in dieser Reihenfolge abgearbeitet.


Dringlichkeitsstufe I: Innerörtliche verkehrswichtige und gefährliche Stellen, Hauptstraßen, verkehrsreiche Durchfahrtsstraßen, Zufahrtsstraßen zu Schulen, Kita’s und Altenpflegeheimen usw.


Dringlichkeitsstufe II: Gemeindeverbindungsstraßen und Ortsstraßen mit stärkerem Verkehrsaufkommen.


Dringlichkeitsstufe III: Nebenstraßen, Anliegerstraßen, Verkehrsberuhigte Bereiche, übrige Verkehrsflächen (z. B. kombinierte Rad- und Gehwege, Containerstellplätze).



Bei hohem Schneeaufkommen und Glätte kann es somit dazu führen, dass die Bereiche der Dringlichkeitsstufen II und III erst beräumt und/oder bestreut werden, wenn auf denen der Stufe I kein Bedarf mehr besteht und es darum zu Verzögerungen kommt. Uns ist bewusst, dass auch die dort wohnenden Menschen pünktlich auf Arbeit und sicher in die Schule müssen. Aber leider können wir mit der uns zur Verfügung stehenden Kapazität nicht überall zur gleichen Zeit sein. Wir bitten um Ihr Verständnis.



Warum wird die Einfahrt zugeschoben?


Es entsteht ein Ärgernis bei vielen Grundstückseigentümern, wenn das durchfahrende Winterdienstfahrzeug die soeben frei geräumte Einfahrt wieder zuschiebt. Das Schiebeschild des Fahrzeuges muss zur rechten Seite der Fahrbahn eingedreht sein, um den Schnee von der Fahrbahn weg auf die Seite schieben zu können. Wäre das Schild gerade ausgerichtet, türmt der Schnee sich davor auf und bringt das Winterdienstfahrzeug in seiner Fahrt irgendwann zum Stehen. Würde das Schild vor der Grundstückseinfahrt hochgenommen, so bleibt der bis dort mit dem Schild mitgenommene Schnee als quer liegendes Hindernis auf der Fahrbahn liegen und stellt dazu noch für die Kraftfahrer eine Gefahr dar.



Warum wird der Schnee bis auf die Gehwege geschoben?



Ebenso ist es verständlicherweise ärgerlich, dass durch das Räumen der Straßen oft die soeben vom Schnee befreiten Gehwege wieder mit diesem verschüttet werden. Das ist keine Böswilligkeit und hat folgenden Grund: Die Anlieger führen entsprechend unserer Satzung für die Durchführung des Winterdienstes ihre Anliegerpflichten ordentlich aus. Der Schnee wird vom Gehweg geräumt und zur Straße hin aufgeschüttet. Entsprechend der Intensität des Schneefalles wird dieser Wall immer höher und auch breiter, die Straße immer schmaler. Parkende Fahrzeuge tun das Übrige. Wir haben die Verpflichtung eine Mindestbreite der Fahrbahn zu sichern. Diese resultiert aus den Breiten der durchfahrenden Fahrzeuge auch im Begegnungsverkehr. Das bedeutet aber, dass wir den durch die Anwohner aufgetürmten Schnee zwischen Gehweg und Fahrbahn teilweise wieder zurückschieben müssen.



Müssen die Winterdienstfahrzeuge immer so schnell fahren?


Die Geschwindigkeit der Winterdienstfahrzeuge wird oft kritisiert. Das subjektive Empfinden beim Beobachten der Geschwindigkeit ist wesentlich höher, als sie tatsächlich ist. Trotzdem ist eine gewisse Mindestgeschwindigkeit notwendig, um die Schneemassen zu bewegen, denn auch Winter-dienstfahrzeuge können stecken bleiben.




Der Bauhof fährt die Staatsstraße lang und hat das Schild oben, obwohl Schnee liegt. Warum macht der nichts?


Das Straßennetz ist in verschiedene Kategorien eingeteilt, Bundes-, Staats-, Kreis- und Gemeindestraßen. Die Zuständigkeit der Gemeinde Bannewitz beschränkt sich dabei auf den Winterdienst für Gemeindestraßen. Zum Erreichen aller Gemeindestraßen müssen die Winterdienstfahrzeuge der Gemeinde auch über die übrigen Straßen fahren. Da wir dafür aber rechtlich keine Zuständigkeit haben, würde die Gemeinde im Fall eines verursachten Schadens haftbar sein.



Wir wohnen in einer Sackgasse, warum wird dort kein Winterdienst gemacht?


Wenn ein Winterdienstfahrzeug in eine Sackgasse einfahren würde, müsste dieses rückwärts wieder zurückfahren. Die §§ 9 Abs. 5 Straßenverkehrsordnung (StVO) und 46 Abs. 1 Unfallverhütungs-vorschriften (UVV) schreiben beim Rückwärtsfahren den Einsatz eines Einweisers vor, da ansonsten die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer und Sachwerte nicht ausgeschlossen ist. Da mit dem zur Verfügung stehenden Personal der zusätzliche Einsatz eines Beifahrers nicht möglich ist, wird in Sackgassen, in denen keine Wendemöglichkeit für Winterdienstfahrzeuge vorhanden ist, das Einfahren untersagt.


Wir hoffen, dass diese Erklärungen etwas dazu beitragen, mehr Verständnis für unser Handeln aufzubringen. Für Hinweise oder konstruktive Kritik sind wir aber trotzdem jederzeit offen.




Zum Schluss eine kleine Bitte. Rufen Sie unsere Mitarbeiter, die die Winterdienstfahrzeuge fahren, nicht persönlich an, da sie über keine Freisprechanlage in den Fahrzeugen verfügen und so ihre Fahrt oft unterbrechen müssten. Sie können sich bei Problemen aber gern telefonisch an unsere Verwaltung unter 035206 204 23 wenden.




Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Fachbereich 2

Sachgebiet Ordnungsamt




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     Fax: (035206)20435
     
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