Gemeinde Bannewitz
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Ortsteil Wilmsdorf

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Politische Entwicklung

Wahrscheinlich Ende des 12. / Anfang des 13. Jahrhunderts entstand Wilmsdorf als deutsche Siedlung.

1440 erstmalige Erwähnung als "Wilmestorff.
1939 Eingemeindung nach Possendorf

Lage, Siedlungsweise, Bevölkerung

Wilmsdorf als ehemaliges Waldhufendorf erstreckt sich vorwiegend nach Westen und die steile Ostseite zieht sich zum Heideberg (373m/ NN) hin.
Der Lauf des Poisenbaches prägt die Ortslage von den Quellen in Börnchen bis Unterpoisen. Mit 273 ha Gesamtfläche in Wilmsdorf ist Willmsdorf die drittgrößte Ortschaft der Gemeinde Bannewitz.
Neben dem Schillgut mit 33 ha prägten klein- und mittelbäuerliche Betriebe, Bergbau und Strohhutfabrik, Handwerk und Gewerbe den Ort.
Neben zwei landwirtschaftlichen Betrieben und zahlreichen Gewerbetreibenden, bestimmt heute der 1993 entstandene erste ökologisch orientierte 18-Loch-Golf-Platz in den neuen Bundesländern das Gesicht des Ortsteils Wilmsdorf.
Der Golfpark Elbflorenz GmbH mit seiner Gaststätte Parkblick umfasst derzeitig eine Fläche von 60 ha und erstreckt sich am Rande des Poisenwaldes.

Auszug aus der Kulturgeschichte von Wilmsdorf
1721 wurde die Poisenmühle (Oberpoisen) erstmals urkundlich erwähnt. Die etwa 200 Jahre alten Wilmsdorfer "oberen Poisenhäuser" an der höchsten Stelle des Poisenwaldes sollen Drescherhäuser des Wilmsdorfer Vorwerks gewesen sein.
1773 erwarb der Freikorpsführer Johann Georg von Schill das Wilmsdorfer Gut.
1776 am 06.01. wird hier der Freiheitskämpfer Ferdinand von Schill geboren. Sein kurzes Leben endete in der Fährstraße von Stralsund am 31.05.1809 im Kampf gegen dänische und holländische Verbände.
1876 zum 100. Geburtstag von Ferdinand von Schill ließ der Gutsbesitzer am Geburtshaus eine Gedenktafel anbringen.
1876 Börnchen und Wilmsdorf errichteten Ihre eigenen Schulen.
1879 wurde der Königlich Sächsischen Militärverein, Ortsgruppe Possendorf gegründet.
1888 wurde der Gesangsverein „Grüner Zweig“ Wilmsdorf gegründet.
1904 wurde am 07. August anlässlich des 25jährigen Bestehens des Possendorfer Militärvereins vor dem Geburtshaus von Schill ein Denkmal eingeweiht. Bereits zur Grundsteinlegung hatte man zu Ehren des sächsischen Königs Albert neben dem Denkmal eine Eiche gepflanzt.
1900 entstand die Wilmsdorfer Kleingartenanlage an der unteren Poisentalstraße.
1908 wurde der Taubenschlag im Hof des Wilmsdorfer Schill-Gutes aufgestellt.
1920 erfolgte die Gründung des Volkschores Wilmsdorf.
1926 feierte Wilmsdorf das 50jährige Gründungsjubiläum der Schule.
1958 wütete im Poisental ein Hochwasser, besonders in Wilmsdorf.
1992 begann die Erschließung und der Aufbau des ersten Wohngebietes "Poisenblick" in Wilmsdorf.
2009 .am 31. März jährte sich der 200. Todestag von Ferdinand von Schill. Es fand eine Gedenkveranstaltung in Wilmsdorf statt.