Gemeinde Bannewitz
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Ortsteil Welschhufe

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Politische Entwicklung

1350 erste urkundliche Erwähnung als „Holbrode et Welkuz“
1922 Eingemeindung nach Bannewitz
2000 Welschhufe erhält den Status eines Ortsteiles von Bannewitz

Lage, Besiedelung und Bevölkerung

Das Gebiet unterhalb des Gohligberges bot viele Voraussetzungen für ein wirtschaftliches Auskommen seiner Bewohner. Steinbrüche, gutes Weideland und die Quelle des Nöthnitzbaches als Wasserreservoir sicherten die Lebensgrundlage der damaligen Siedler.
Neuwelschhufe wächst als Bergarbeitersiedlung auf der rechten Seite der Straße nach Possendorf den Amselgrund hinunter bis in das Poisental.

Auszug aus der Kulturgeschichte von Welschhufe
1553 wurde das Vorwerk Welschhufe als Teil des Rittergutes Bärenklause erwähnt.
1575 gehörte Welschhufe kirchlich nicht mehr nach Leubnitz, sondern nach Possendorf.
1690 der Gasthof „Die Bruchschenke“ wurde erstmals erwähnt. Er wurde nach dem Steinbruch unterhalb der „Goldenen Höhe“ benannt.
1839 fand zum ersten Mal in Welschhufe die Wahl eines Ortsvorstehers und der beiden Gemeindeältesten statt. Bisher regelte der Hufschmied Johann Gottfried Bender als Ortsrichter alle Gemeindeangelegenheiten.
1866 wurden preußische Truppen in Altwelschhufe einquartiert.
1886 am 04.06. wurde der Turnverein Welschhufe gegründet.
1902 tratt der Turnverein Welschhufe dem Arbeiter-Turn- und Sportbund bei.
1903 wurde auf dem Grundstück Grahl, der Gaststätte Welschhufe, eine Turnhalle eingeweiht.
1904 am 16. 08. wurde die neuerbaute Schule in Welschhufe an der heutigen B 170 (August-Bebel-Straße) übergeben. Die Gemeinde Welschhufe hat mit einem Kostenaufwand von 70.000 Mark diese Schule gebaut. Das Bauland stellte Baumeister Müller der Gemeinde unentgeltlich zur Verfügung.
1920 wurde der Wasserverband „Goldene Höhe“ zur Wasserversorgung der Gemeinde Welschhufe und vier weiteren Gemeinden der Umgebung gegründet.
1922 wurde Welschhufe nach Bannewitz eingemeindet.
1946 im April wurde in Bannewitz der 1. Kindergarten in einer Baracke im Steinbruch am Weg zur "Goldenen Höhe" eingerichtet.
2000 erhielt Welschhufe den Status eines Ortsteils von Bannewitz.
2000 feierte Welschhufe sein 650-jähriges Ortjubiläum.