Gemeinde Bannewitz
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Ortsteil Börnchen

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Politische Entwicklung

Deutsche Ortsgründung
1312 erste urkundliche Erwähnung als „Burnechin“, das heißt „Zum kleinen Born“
1970 Eingemeindung nach Possendorf


Lage, Siedlungsweise, Bevölkerung

Börnchen ist ein straßenbegleitendes Bauerndorf mit kargen Böden, gelegen im oberen Teil der Vorgebirgsschwelle, am Oberlauf und im Quellgebiet des Poisenbaches.
Die deutsche Waldhufensiedlung trägt ihren Namen nach dem Wasserreichtum, der den Ortsteil von der zentralen Trinkwasserversorgung unabhängig machte.
Es handelt um einen idyllisch, ländlichen Ortsteil mit einer ausgeprägten Heimatverbundenheit der Einwohner zu ihrem Ort.



Auszug aus der Kulturgeschichte von Börnchen
1819 wurde in Börnchen die Nachbarbiergenossenschaft Börnchen wiedergegründet.
Ende des 19. Jh.ist der vorwiegend von der Landwirtschaft geprägte Ort auch durch seine Käseproduktion bekannt geworden.
Im Volksmund sprach man auch vom „Käsebörnchen“, weil sich viele Einwohner der Käseherstellung widmeten. Käsewagen und Käseweiber traf man früher in den Dresdner Markthallen. Es wurden vor allem die quarkigen langen „Leichenfinger“ und die runden „Ochsenaugen“ hergestellt. Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges kam die Käseproduktion zum Erliegen. Die heute in der Börnchener Gaststätte „Zum Lerchenberg“ servierten Stangenkäse stammen aus dem benachbarten Karsdorf.
1900 wurde der Schießclub „Tell“ in Börnchen gegründet.
1904 wurde der in ganz Deutschland bekannte, sozialkritische Maler Curt Querner (1904 – 1976) in Börnchen geboren. Er porträtierte vor allem einfache Leute und Szenen des dörflichen Lebens, hielt aber auch landschaftliche Reize der nächsten Umgebung in Öl oder als Aquarell fest. Querner war Nationalpreisträger der DDR. An sein Wohnhaus wurde eine Gedenktafel angebracht und die angrenzende Straße erhielt seinen Namen (Curt-Querner-Gasse). Sein Andenken würdigt die Gemeinde auch mit der Herausgabe einer Broschüre über Leben und Werk des Künstlers.
1930 entstand die Börnchener Kleingartenanlage „Abendfrieden“
1955 feierte Börnchen ein Schul- und Heimatfest.
1970 wurde Börnchen nach Possendorf eingemeindet.
2000 wurde der „Börnchener Heimatverein" gegründet.
2012 feierte Börnchen das 700-jährige Ortsjubiläum.