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Der Ortsteil Bannewitz
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Auf dem Wappen sehen Sie den Marienschacht und darunter 3 weiße und 3 grüne Längsstreifen.

Politische Entwicklung

  • Erste urkundliche Erwähnung 1311 als "Panewycz"
  • 1915 Eingemeindung von Eutschütz
  • 1922 Eingemeindung von Boderitz und Welschhufe
  • 1923 Eingemeindung von Nöthnitz und Rosentitz
  • 1950 Eingemeindung von Cunnersdorf
  • 1996 Eingemeindung von Goppeln mit den Ortsteilen Golberode, Gaustritz und Kauscha
  • 1999 Vereinigung mit Possendorf
  • Wirtschaft

    Im März 1993 kauft die Holset Engineering Company Huddersfield England den Kompressorenbau GmbH. Heute ist der Betrieb ein Unternehmen der OGEPAR Gruppe Luxemburg.

    Allkauf (jetzt real) und OBI beginnen mit ihrer Verkaufstätigkeit in Bannewitz im Juli 1993 in festen Verkaufshallen

    Der Gartenbaumarkt Lux vervollständigt das Angebot.

    Hier sehen sie das Ortszentrum Bannewitz. Eine kleine Straße, an deren beiden Seiten Häuser stehen. Im Vordergrund sieht man eine Apotheke. Im Hintergrund die Sparkasse.

    Das neue Ortszentrum

    Lage, Siedlungsweise, Bevölkerung

    Bannewitz liegt am südlichen Rand der Landeshauptstadt Dresden.

    In den letzten Jahren entstanden mehrere neue Wohngebiete, die aufgrund der Nähe zu Dresden sehr beliebt bei der Bevölkerung sind.

    1999 ist ein neues Ortszentrum mit Seniorenwohnpark entstanden.

    Musik-, Tanz- und Kunstschule Bannewitz e.V. (MTK), Musikverein Bannewitz e.V., Karnevalsklub Bannewitz e.V., Kunst-Kreis Bannewitz e.V. mit dem liebevoll renovierten "Malerhaus", Feuerwehrverein Bannewitz e.V. und SV Bannewitz e.V. bieten ein vielfältiges Vereinsleben über die Ortsteilgrenzen hinaus.

    Die Einwohnerzahl von Bannewitz beträgt 4.098 (31. Dezember 2011).

    Kulturgeschichte

    Um 1630 wurde das Renaissance Schloss Nöthnitz erbaut, das heute Mittelpunkt des Kulturlebens in Bannewitz ist.

    Die Eutschützer Mühle wurde 1711 gebaut. 1831 beginnt der Bau der ersten Schule in Bannewitz (heute Dorfplatz 1).

    Am 15. April 1856 fährt König Johann von Sachsen auf der Kohlezweigbahn von Dresden durch Bannewitz nach Possendorf und bezeichnet die Bahn als "Sächsische Semmering-Bahn".
    "Sächsische Semmeringbahn", "Windbergbahn" und "Possendorfer Heddel" sind drei Namen, die der Volksmund liebevoll der zweiten europäischen Gebirgsbahn gab.

    Carl Behrens gründet 1864 die Strohhutfabrik Bannewitz und baut das Fabrikgebäude. Damit wird die in der Region traditionelle Strohhutflechterei fortgeführt und die Strohhutnäherei neu belebt.

    1864 erfolgt der Bau der 2. Schule in Bannewitz. Die alte Schule wird von der evangelischen Kirche gekauft und als Betsaal genutzt. Am 5. November 1884 wird der Turmanbau an das Betsaalgebäude der heutigen Kirche abgeschlossen.

    Die dritte Schule von Bannewitz wird 1877 eingeweiht (heute Bürgerhaus).

    Der Ausbau der Hänichener Kohlenbahn für den Personen-, Stückgut- und allgemeinen Güterverkehr beginnt 1907. Sie wird nun Windbergbahn, im Volksmund "Possendorfer Heddel" genannt. Bannewitz erhält einen Bahnhof und ein Bahnhofsrestaurant.

    Bannewitz erhält 1914 ein Gemeindebad. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Strohhutfabrik Behrens stiftet das Unternehmen das Geld für den Rohbau.
    Die Inneneinrichtung trägt die Gemeinde. Nach dem Weltkrieg wird die Anstalt mit medizinischen Geräten ausgestattet.

    Der Untertagebetrieb des Glück-Auf-Schachtes und des Marienschachtes wird 1930 eingestellt.

    Am 8.10.1966 wird die erste Moto-Cross-Veranstaltung in Bannewitz in und um die alte Kiesgrube "An der Senke" durchgeführt. Die letzte Auto-und-Moto-Cross- Veranstaltung in Bannewitz fand 1989 statt.

     

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